Nostalgische Erinnerungen eines entwachsenden Twentysomethings

Ich liebe Musik. Vor allem Konzerte und die Menschen die Musik zum Leben erwecken. Die Künstler, die ihr Herz in einen Song stecken und ihn mit Gesang und instrumentaler Begleitung dekorieren, fand ich schon immer bewundernswert. Die Köpfe, die hinter all den märchenhaften Melodien und bewegenden Texten stehen.

Schon von klein auf begleitet mich die Musik. Sie ist mein Lebweiser. Der rote Faden in meinem Leben. Meine Therapie und der Anker im Alltag. Meine Genre übergreifende Sammlung von verschiedenen Tonträgern war Jahre lang mein ganzer Stolz. Bis ich sie gekillt habe. Was bleibt sind die Erinnerungen an die Zeiten, in denen ich vor dem Media Markt, in meiner damaligen Wohngegend, wartend da stand, bis die Pforten sich öffneten. Ein neue Platte in den Händen zu halten, sie an der Kasse zu bezahlen und zuhause im heimischen Player anzuhören, erinnert mich immer wieder an die unbeschwerten Jahre meiner Jugend (was für ein Kitsch).

In meinen beginnenden Zwanzigern hab ich sogar mal was mit Musik gemacht. Ich habe Konzerte organisiert. Kleine, feine Konzerte in den kleinsten, abgeranzten Locations von Berlin. Ich war Bookerin für eine Band. Doch irgendwann verlief sich alles im Sand. Mit Musik hab ich nur noch soviel am Hut, dass ich auf Konzerte gehe und meinen Spotify Account täglich mit meinen Musikwünschen belästige. Rückblickend – gut 7 Jahre später – stelle ich fest, dass das die schönste Zeit in meinem bisherigen Leben war. Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück.

On the road mit drei sympathischen emotional poprocket Musikern!

Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich schon damals meinen eigenen Weg gegangen bin und jetzt gut 10 Jahre später weiß ich, dass man mit Mut zur Veränderung, diesen Weg weiter gehen kann, wenn nicht in die gleiche Richtung, aber jede Ausfahrt bringt eine neue Möglichkeit!

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close