Realistische Vorsätze

Es ist der 6. Januar 2019 und sechs Tage hatte die Menschheit schon Zeit ihre guten, neu definierten Vorsätze umzusetzen. Ich für meinen Teil, halte hierbei den Ball flach und optimiere die Dinge, die letztes Jahr ganz gut geklappt haben und füge nur noch ein bisschen was dazu.

Da stellt sich einem ja die Frage: „Was hat denn letztes Jahr ganz gut geklappt?“ Na, auf die innere Stimme zu hören, die einem sagt STOP bis hierhin und nicht weiter. Halt öfter mal mehr wie ein Faultier zu gehen. Die Welt geht schließlich nicht unter. Wir sollten uns sowieso viel mehr loben als uns permanent zu tadeln. Weg von diesem: Wir können dies nicht, wir wollen das nicht und sowieso und überhaupt.

Ein Hoch auf die Müßigkeit!

Prösterchen

Neben der ganzen Entrümpelungsaktion, die ich zu einem 3/4 in 2018 betrieben habe, habe ich auch feststellen können, was nicht funktioniert und was dann ein wenig umstrukturiert werden muss das es funktioniert und natürlich neues hinzufügen.

  1. Ich bin und bleibe ein Sportmuffel, merke jedoch mit den Jahren, dass mich das nicht weiterbringt, wenn ich irgendwann morgens im Bett liege und nicht aufstehen kann, weil mich ein Bandscheibenvorfall eingeholt hat … na bravo – ich will anfangen mit schwimmen – war auch schon ein Vorsatz in 2018 – ja nun aber, Mona sonst wird das nix!
  2. Im letzten Quartal von 2018 hab ich wieder – Dank Fitzek – zum alt bewährten lesen eines Buches zurück gefunden. Zudem habe ich mir eine Leseecke eingerichtet, die auch aktiv genutzt wird! Ich spiele mit mir auch, aus Spaß an der Freude, jeden Monat: Ich will vier Bücher diesen Monat lesen – komme aber meistens nur auf zwei – das ist definitiv optimierungswürdig!
  3. Das ganze Jahr über habe ich mehr oder weniger diesen Blog mit geistigen Ergüssen gefüllt, kein wirklicher Plan, aber gefunzt hat es irgendwie. Kurz vor Ende 2018 habe ich angefangen einen Contentplan zu erstellen, den ich immer als erstes öffne bevor ich anfange zu schreiben. Er dient als Leitfaden und Inspiration, denn alle vorher überlegten Ideen füttern meine Schreiblust und nur ungern mag ich mich in eine Schublade stecken und nur über mein Innenleben schreiben. Mich interessieren so viele Themen! Für einige Blogbeiträge muss ich noch gehörig recherchieren, ehe ich in die Tasten haue. Aber der Rest über Musik, Bücher, Filme und mein Innenleben funktionieren wie auf Knopfdruck.
  4. Um durchgängig zu schreiben, Bedarf es einer Schreibroutine! Ich habe für mich festgestellt, dass ich immer eine bestimmte Playlist einschalte sobald ich Beiträge tippe. Funktioniert jedes Mal! Dann ist mir aufgefallen immer bestimmte Zeiten am Tag zu haben, wo ein kreativ-hoch vorhanden ist, dass ich sofern ich kann nutzen werde sowie täglich, auch ohne flow, zu schreiben. Last but not least: Spaziergänge an der frischen Luft. Kreativität kommt nicht vom Anstarren des Bildschirms. Kunst ist ja nichts anderes als Inspiration durch Andere/Eindrücke/Einflüsse etc.
  5. Gute Momente mit meinen Freunden schaffen. Weg vom Kaffee trinken und rein in vielschichtigeren Unternehmungen. Zum Beispiel Tagesausflüge, tanzen, Spätvorstellungen im Kino besuchen und und und…
  6. Dann ganz wichtig in 2019: Mein Buch. Die Story steht. Ich arbeite derzeit an den Charakteren und dann kann mir bitte jemand ne Million schenken inklusive Haus am See und dann hätte ich gern den Zeitumkehrer von Hermine aus J.K. Rowling’s Harry Potter. Zusätzlich hätte ich dann ganz gern noch den Transporter aus Raumschiff Enterprise den ich dann auch mit den Worten Beam me up, Scotty nutzen möchte um auch mal vom See weg zukommen, sonst fällt mir ja noch das Wasser auf den Kopf.
  7. Und die Liebe? Joah, bin da offen:) Mehr kann ich nicht dazu schreiben.
  8. Tagebuch schreiben: Ich hab ja immer mal wieder versucht Tagebuch zu schreiben und weil ich immer wollte, dass alles hübsch und vorzeigbar ausschauen sollte, bin ich in der Hinsicht immer gescheitert, aber wie aus dem nichts, wahrscheinlich weil ich doch mal laut darüber gesprochen habe, schreibe ich nun seit Jahresbeginn Tagebuch – in der Hoffnung, dass das ganze Jahr durch zu ziehen.
Tagebuch, 01/2019

9. Wer meine allerersten Blogbeiträge kennt, die hier mitllerweile nicht vorhanden sind, weiß das ich mit der Diagnose Burnout konfrontiert wurde und meine Diagnose liebevoll Burni genannt habe. Irgendwann wurde Burni ein Dekoelement in meiner Wohnung. Vom Mitbewohner zum kleinen goldenen Panda. Er erinnert mich immer wieder daran achtsam mit mir umzugehen und tief durchzuatmen. Zum Thema Achtsamkeit kommt noch mal ein Beitrag.

Burni

10. Veganismus & Nachhaltigkeit werden die großen Themen für mich dieses Jahr sein. Seit 02/2018 esse ich so gut wie keine tierischen Produkte mehr und fühl mich damit besser – auch schon deshalb, weil ich der Meinung bin Laktose-intolerant zu sein. Und tatsächlich hab ich auf einige Lebensmittel keinen Appetit mehr oder denke nur OHOHO mein Darm. Ich werde also tiefer in die Materie einsteigen und Rezepte ohne Ende testen. Punkto Nachhaltigkeit: Wenn ich eins hasse, dann den Müll wegzubringen. Beim einkaufen bin ich genervt von dem in Plastik verpackten Gemüse. Alles ist in Plastik verpackt und viel zu wenig davon ist recycelbar – gnervt ohne Ende, habe ich für mich beschlossen dem entgegen zu wirken und meinen Alltag nachhaltiger zu gestalten – der Klimawandel wird es mir Danken:)

Meine 10 realistischen Vorsätze …. Auf geht’s!