Januar 2019

Bis zum 25. Januar musste ich auf meine Platte des Monats warten! Ich lauschte in FERAL ROOTS rein und war blitzartig elektrisiert und unsagbar verschossen.

Rival Sons – Do your worst

Die Band aus Kalifornien veröffentlichte hier ein brachiales, wildes Ding von Platte. Schon der erste Song DO YOUR WORST kracht und hämmert sich in den Vordergrund und SUGAR ON THE BONE lehnt sich nicht mal ansatzweise wieder zurück. Ganz Old School kommt dann auch noch BACK IN THE WOODS dazu. Das klingt hier alles bisher nach gut gemachtem Old School Rock der Lehrmeister des 70s Rock. Die Kalifornier hauen einem ihre Musik nur so um die Ohren. Es kracht und kracht und kracht. Ob kleiner Club oder große Halle. Beides würde für dieses Album funktionieren. FERAL ROOTS, der Titel Song hört sich etwas sanfter und geschmeidiger an und ist nicht ganz so temperamentvoll, aber episch und voller Hingabe. TOO BAD klingt solide gut und das die Wurzeln der Band im Blues verankert zu sein scheinen kann man bei STOOD BY ME hören. IMPERIAL JOY ist wohl der schwächste Song des Albums und rettet sich für mich allein durch das Gitarren-Soli gegen Ende. Ganz balladesk geht es mit ALL DIRECTIONS weiter, der Song entwickelt sich ab der Mitte zur energiereichen Power-Ballade. END OF FOREVER scheint erst ins ungewisse zu laufen, gleitet aber mit der Zeit zu einer starken Rocknummer auf. Und dann ist da lertzte Song des Albums SHOOTING STARS. Er beginnt mit einem kraftvollen Gospel-Chor und paart sich gekonnt mit dem Gesang des Sängers Jay Buchanan, gekoppelt mit dem Rest der Band vollendet dieser Song ein richtig gutes Rock-Album. Ich bin begeistert und dankbar für den Januar noch ein Album gefunden zu haben. Ich merke es mir definitiv vor für meine Top 10 an Alben für 2019!