Beale Street

GENRE: DRAMA
REGIE: BARRY JENKINS
DARSTELLER: STEPHAN JAMES, KIKI LAYNE, REGINA KING u.a.
DREHBUCH: BARRY JENKINS
KINOSTART: 07.03.2019
FSK: 12

Ich hatte jetzt den direkten Vergleich. Green Book und Beale Street waren für den diesjährigen Oscar in der Kategorie Film nominiert. Green Book gewann und Beale Street war ein heimlicher Favorit. Meine Meinung: Oh ja, ich kann verstehen warum man sich Beale Street als Gewinner gewünscht hätte. Er ist toll. Ein wertvoller Film und ja, Green Book fand ich auch toll, aber Beale Street hat mein Herz noch mehr erwärmt.

Gut, ich habe James Baldwins Buchvorlage dazu gelesen und mich unsterblich in seinen Schreibstil verliebt, aber Beale Street ist poetische Hommage an die Liebe!

Die Story spielt in Harlem in den 70ern. Tish und Fonny kennen sich seit Kindertagen. Sie werden älter und ein Liebespaar. Ihrer Liebe widerfährt eine tückische Zerreißprobe. Fonny wird beschuldigt eine Frau, aus Puerto Rico stammend, vergewaltigt zu haben. Fonny ist unschuldig. Es gibt genügend Beweise die seine Unschuld beweisen, dennoch muss er in Untersuchungshaft bleiben. Tish ist schwanger und Fonny wird dadurch bestärkt in der Haft durchzuhalten. Für Tish. Für das ungeborene Kind. Tish besucht Fonny regelmäßig. Tish’s Familie steht hinter den beiden, wo hingegen Fonny’s Familie, bis auf sein Vater, der Freude der kleinen Familie kritisch gegenüber steht…

Der Film ist reine Poesie. Ein Traum in Film. Ruhig und sanft. Viel Gefühl und zurecht eine Oscar-Nominierung wert.

Barry Jenkins hat es erneut geschafft, einen Film zu kreieren, der einen tief berührt. Man fühlt die Story von der ersten Minute an. James Baldwins Geschichte von Tish und Fonny ist filmisch gut umgesetzt und ich hätte mir sie nicht anders vorstellen können.

Prädikat Wertvoll.