Neugierig & Unerschrocken

Fast 3 Monate hat das Jahr schon geschafft. Es ist immer noch kalt, aber nicht mehr so kalt wie vor 6 Jahren. Da war ich um die Zeit in London und Paris und zurück in Berlin durchfluteten mich eisige Temperaturen.

Doch derzeit haben wir Aprilwetter mit einem Hauch Novemberwetter. Wohin soll das nur führen?

Aber ich mag nicht weiter vom Wetter reden. Es ist Samstag Vormittag. Mein Kopf brummt. Die Wirkung der Kopfschmerztablette mitten im Wirkungsprozess. Die Nacht war schlaflos, weil der gute alt Freund Vollmond mal nicht in einer Bar abhängt. Er hat sich raus getraut. Mal keinen Tropfen Alkohol zu sich genommen.

Terroranschlag in Neuseeland. Jeder twittert.

Und ich befinde mich in einer neuen Phase meines Lebens. Das hab ich letzte Woche so beschlossen. So einfach geht das.

Ich fühle mich durchflutet mit Unerschrockenheit und Neugierde. Das passiv gelebte 2018, hab ich hinter mir gelassen. Mehr aktiv sein und weniger passiv bleiben. Ein Mix aus alte Verhaltensweisen ablegen, hinterfragen und neues mit offenen Armen empfangen und lieb haben.

Ich entdecke gerade eine Menge neues für mich. Meine Denkweise wird analytischer. Ich hinterfrage meinen kleinen Kosmos. Was kann ich behalten und was will hinauswerfen. Immer weitergehen.

Ich habe jede Menge Münzen für mein Gedankenkarussell gesammelt und werfe mit Begeisterung zur jeder vollen Stunde eine Münze rein. Bewegender Fortschritt, statt schmollende Stagnation.

Ich date wieder. Ganz ohne Absichten. Nur aus Freude am Kennenlernen.

Demnächst probier ich mal was aus. Etwas, dass mit Selbstliebe zu tun hat.

Ich freu mich auf den Frühling. Auf meinen Urlaub Ende März besonders. Seele baumeln lassen ohne Reue.

Im Urlaub nicht bloggen. Renovieren, Menschen treffen und Lesen. Nicht mehr und nicht weniger. Buchidee vorantreiben …