Lesemonat März/April 2019

So schnell vergeht die Zeit. Zwei Monate erneut vorbei. Ich bin auf 5 gelesene Bücher gekommen, wovon ich die meisten wieder im März gelesen habe. Ich hab mir nur leider nicht gemerkt, welches ich wann gelesen habe. Ich zeig euch einfach was ich gelesen …

„Geht’s noch – Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist“ von Lisz Hirn (2019, erschienen im Molden Verlag)Dieses Buch kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen. Es gleicht einer Offenbarung. Hirn spiegelt unsere „junge“ Gesellschaft wieder. Die Rückkehr der modernen Biederfrau und Biedermann aus den 50ern. Von außen wirkt unsere Gesllschaft so offen, wie noch nie. Doch der Schein trügt. Schritt für Schritt rückt Konservativismus näher.

„Das Millennial-Manifest“ von Bianca Jankovska (2018, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag) Man mag es oder naja, mag es nicht so sehr. Ich mag es sehr … bis auf ein paar Kapitel, bei denen selbst ich mit der Stirn runzeln musste, stimme ich Jankovska zu. Ein Buch für und über uns Millennials. Welche Werte, Prioritäten und Ziele wir verfolgen. Kritisch reflektiert sie eine Generation die irgendwie zwischen die Stühle von der kart arbeitenden Generation vor uns und der demonstrierenden Generation nach uns gerutscht ist.

„Frauen & Macht“ von Mary Beard (2017, erschienen im S.Fischer Verlag) Wer sich mit Feminismus beschäftigt, sollte definitiv Beards Buch lesen. Von damals bis heute durchleuchtet sie die Stellung bzw. Darstellung der Frau in unserer Gesellschaft. Klein und flach, aber gewaltig.

„In manchen Nächten habe ich einen anderen – Mein sinnliches Leben in einer offenen Beziehung“ von Anna Zimt (2018, erschnienen bei Knaur Taschenbuch Verlag) Anna Zimt kennst man vom Podcast Schnapsidee. Mit ihrer Freundin Paula quatschen sie sich regelmäßig in die Gehörgänge der Hörer*innen. Es geht über Liebe, Sex & Männer und das ganze drumherum. In ihrem Buch erzählt sie von ihrer langjährigen Beziehung zu ihrem Freund aka Ehemann. Wie sie zu diesem Beziehungsmodell gekommen sind und nach welchen Regeln sie leben und lieben. Zudem plaudert Frau Zimt aus dem Nähkästchen und uns ein paar Männergeschichten.

„Alte Weisse Männer“ von Sophie Passmann (2019, erschienen bei KiWi) Frau Passmann ist witzig, intelligent und weiß mit ihren Worten umzugehen. Sie interviewte für ihr Buch diverse Männer. Jung, mittleren Alters und halt noch älter. Sie befragt die Herren zu Sexismus, Feminismus, Chancengleichheit, Frauenquote und die daraus entstehenden themischen Erweiterungen. Was sie für einen Eindruck bei den Begegnungen mit den Herrn der Schöpfung hat ihr Resümee nach dem Gespräch.