Anders als gedacht und doch irgendwie gut

Anfang Mai schrieb ich meinen letzten Blogbeitrag. Also ein guter Monat Schreibabstinenz. Doch was war los? Ich hatte Blogbeiträge angefangen und schon genau überlegt, wann sie online gehen sollten. Doch dann kam etwas dazwischen. Nicht nur das, es sollte mein Schreibverhalten von Grund auf verändern.

Ich verfiel den Werken von Joel Dicker. Ich wollte nur noch lesen. Und dann auf einmal … ich begann die vielen kleinen Geschichten in meinem Kopf auf Papier festzuhalten und tue es immer noch. Ich begann mit dem Arbeiten an meinem ersten Buch. Zwar bespaße ich noch das Notizbuch und die Lust am Lesen ist auch nicht weniger geworden, aber das Bloggen hier fließt demnach nicht mehr so, wie ich es mir erst vorgenommen hatte. Hoch motiviert war ich zu Beginn des Jahres. So mit Konzept und so. So mit Wochenplan und so. Die Gedanken flossen nur so und Spaß und Arbeit wurden eins. Ich blogge immer noch gerne, nur gerade kann ich meine Gedanken und Schreibambitionen nicht in zwei teilen. Wäre ich Schizophren würde das ja gehen (ohne jemanden mit der Krankheit zu nahe zu treten).

Ich lese wieder viel, weil es mir für das Buch reihenweise Inspiration schenkt. Von Schreibstil über Beschreibungen von Situationen und Charakteren. Was lohnt sich ausführlicher beschrieben zu werden und was wiederum weniger zu beschreiben. Ich sauge das förmlich auf, wie das Wasser meine Kehle an einem hitzigen Sommertag.

Ende Juni veröffentliche ich wieder einen Beitrag zum Lesemonat Mai/Juni. Es sind wunderbare und brillante Bücher dabei.

Wie das hier jetzt weitergeht?

Gute Frage. Nur die Antwort bleibt aus. Ich glaube auf den Moment mit dem Buch hab ich lange gewartet und mag ich nicht mehr hergeben. Der Blog bleibt ja. Nur werde ich nicht mehr, so lange das Buch in arbeit ist, an den vorbestimmten Tagen und in den vorbestimmten Kategorien bloggen. Das überlasse ich meiner Spontanität.

Ich weiß nicht wie lange man für ein Buch an Zeit benötigt. Ich schreibe ja auch nicht jeden Tag, aber ich denke jeden Tag daran und mein Kopf wirkt dabei wie eine Cloud und merkt sich soviel und alles landet dann in meinem Notizbuch.

Nebenbei gehe ich ja noch arbeiten, schlafe, esse, trinke, liebe gelegentlich und entspanne im Kino. Die Hitze schafft mich, aber das ist nichts neues.

Ich bin also nicht verschwunden oder gar abgetaucht. Ich schreibe viel. Nur halt eben nicht hier.

4 Kommentare zu „Anders als gedacht und doch irgendwie gut

  1. Ich hatte deine Beitrage ehrlich gesagt schon vermisst und mich gewundert. Joel Dicker finde ich auch absolut klasse, das Neueste muss ich mir aber noch zulegen🤗
    Ganz ganz viel Erfolg beim Schreiben! ❤

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    1. Da wird mein Herz ja weich. Bin gerührt 😉…

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    2. Hab schon überlegt übers Schreiben zu schreiben

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