Die Berufung

GENRE: Filmbiografie
REGIE: Mimi Leder
DARSTELLER: Felicity Jones, Arnie Hammer, Kathy Bates u.a.
DREHBUCH: Daniel Stiepleman
KINOSTART: 07.03.2019
FSK: 0

Ruth Bader Ginsberg’s Leben wurde verfilmt. Zumindest der Teil bis zu dem Punkt als Ruth endlich vor einem Gericht steht und das macht, wofür sie an der Harvard University gelernt hat. Der Film beginnt mit der Aufnahme an Harvard. Bis zu ihrem Abschluss als Juristin und bereit für den Arbeitsmarkt, erlebt Ruth privat ein paar Rückschläge. In der Berufswelt angekommen wird es nicht einfacher. Keine Anwaltskanzlei möchte sie einstellen. Die Voraussetzungen hierfür hat sie alle mal. Es liegt wohl an den weiblichen Attributen, die ihr hierbei im Weg stehen.

Letztendlich nimmt sie eine Stelle als Professorin an einer Universität an. Die Jahre ziehen ins Land und wir befinden uns in den beginnenden 70er Jahren. Ruth und ihr Mann Marty haben mittlerweile zwei Kinder.

Ruth hat jetzt eine Chance bekommen um ihr können als fähige Juristn unter Beweis zu stellen …

Mir hat der Film sehr gefallen. Er ist zwar etwas a la Hollywood, aber er hat mich tief berührt. Schon allein in Zeiten der neu aufgeweckten Feminismus-Bewegung bzw. Debatte. Der Film bestärkt die eigene Meinung kund zu tun und vor Kritikern nicht zurück zu schrecken.

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Vice – Der zweite Mann

GENRE: BIOPIC; SPIELFILM
REGIE: ADAM MCKAY
DARSTELLER: CHRISTIAN BALE, AMY ADAMS, SAM ROCKWELL U.A.
DREHBUCH: ADAM MCKAY

KINOSTART: 21.02.2019
FSK: 12


Diesen Film mit Christian Bale als Dick Cheney möchte ich euch ans Herz legen. Eine filmische Biografie über einen Mann, der politisch als Schatten von George W. Bush soviel veranstaltet hat und ich mich beim Gang aus dem Kino gefragt habe. Wie konnte das passieren? Wie konnte Bush gewählt werden, aber das fragen wir uns ja auch beim jetzigen Präsidenten Donald Trump.

Ich kannte nur den Trailer und wusste – ehrlich gesagt – nicht, wer Dick Cheney war. Noch während ich den Film im Kino schaute, ärgerte ich mich, dass nicht mitbekommen zu haben. Dieser Mann hat tatsächlich den Lauf der Geschichte beeinflusst. In eine Richtung, die Barak Obama leider nicht ändern konnte, weil es zu spät war. In der Bush-Ära ist etwas in einem Ausmaß passiert das man nicht mehr richten konnte.

Der Film erzählt das Leben von Dick Cheney. Cheney wird von Christian Bale gespielt. Der Mann ist ein Chamäleon. Auf Kosten seiner Gesundheit nahm Bale im Laufe seiner Filmkarriere regelmäßig zu und ab für Filmrollen. Nominierungen für unterschiedliche Awards danken es ihm. Für die Rolle als Cheney legt er ordentlich zu und man erkennt ihn kaum. Der politische Aufstieg zeiht sich wie ein roter Faden durch den Film. Das Bekenntnis zur Homosexualität seiner Tochter Mary, wirkt wie ein kurzer Knick. Integriert sich aber unscheinbar in seine Karriere. Ich spoilere mal: das ändert sich zum Ende hin als seine ältere Tochter Liz in der politischen Welt aufsteigt. Da bleibt der Knick ein Knick.

Man sieht Szenen während des 11. Septembers 2001. Wie sich die Regierung von Bush aufstellt, was alles schief läuft und die unzähligen Herzinfarkte von Cheney bis hin zur Herztransplantation.

Seine Ehefrau Lynne Cheney wird von Amy Adams gespielt. Sie brilliert und polarisiert. Steve Carell spielt Donald Rumsfeld. Eine Rolle die ihm liegt und die man ihm abkauft. Und dann wäre da noch Sam Rockwell als George W. Bush. Hier fällt es mir schwer darüber zu urteilen. Wie sehr stimmt die Darbietung von Rockwell mit Bush überein? Wenn Bush wirklich so war, dann mag ich Rockwell loben.

Wichtiger Film. Sehr gut gespielt. Unbedingt anschauen.

Green Book

GENRE: Tragikkomödie; SPIELFILM
REGIE: Peter Farrelly
DARSTELLER:  Mahershala Ali, Viggo Mortensen u.a.
DREHBUCH: Nick Vallelonga, Brian Hayes Currie, Peter Farrelly
KINOSTART: 31.01.2019
FSK: 6

Green Book – Eine besondere Freundschaft katapultierte sich diesen Monat zu meinem Film des Monats! Die Story zwischen einem Jazz-Pianisten und einem Fahrer, mit italienischen Wurzeln, beruht auf wahren Begebenheiten. Ein weißer fährt einen schwarzen. In den 60ern ein Skandal!

Viggo Mortensen spielt den Fahrer Tony Lip. Aufgewachsen in der New Yorker Arbeiterklasse, muss er sich für ein paar Monate, weil der Club in dem er arbeitet umgebaut wird, einen neuen Job suchen. Er landet bei dem afroamerikanischen Dr. Don Shirley. Shirley sucht einen Fahrer für seine kommende Südstaaten-Tour. Er entscheidet sich, nach einem Bewerbungsverfahren, für Tony.

Die Reise entwickelt sich für die beiden zu einer Herausforderung. Shirley und Tony erleben so einiges. Anhand eines Green Books, kommen nur bestimmte Hotels für Shirley infrage, in denen er übernachten kann, was nicht immer einfach ist, denn Shirley fühlt sich dort nicht gänzlich wohl.

Neben der Problematik mit den Hotels, sind die Gastgeber, bei den Shirley seine Auftritte absolviert, alles andere als zuvorkommend. So muss Shirley die gleichen Toiletten benutzen wie das Personal oder darf nicht dort seine Mahlzeiten einnehmen, wo die Veranstaltungsgäste dinieren.

Tony setzt sich auf der Fahrt immer wieder für seinen Boss ein, der aufgrund seiner Hautfarbe immer wieder mit dem Gesetz aneinander gerät. Mit der Zeit entwickelt sich eine Freundschaft der besonderen Art zwischen den beiden. Tony bringt Shirley den Rock’n’Roll seiner afroamerikanischen Landsmänner näher und Shirley hilft Tony beim Verfassen von romantischen Briefen an seine Frau …

Der Film ist wirklich witzig und stellenweise sehr traurig. Vor allem dann wenn Shirley mit dem amerikanischen Gesetz der 60er aneinander gerät. Heutzutage wären viele Gesetze undenkbar, aber damals war das leider so. Mortensen und Ali spielen überzeugend und mit Tiefe.

Berlinfilme

Berlin. Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Mekka für hoffnungsvolle Seelen. Eine Stadt, in der alle viel zu hohe Erwartungen haben. Jeder will viel und gibt doch wenig. Berlin müsste längst im Burnout versinken, doch irgendwie hat sie einen integrierten Reboot-Schalter, der pünktlich um Mitternacht umgeschaltet wird und der Wahnsinn beginnt von Vorne.  Es gibt so viele Filme, in denen Berlin eine Rolle spielt und doch gibt es  nur eine handvoll Filme, die für mich meine Stadt, schon fast poetisch  verträumt widerspiegeln.


FUCKING BERLIN (2016)

Sonja zieht für ein Studium nach Berlin. Neue Freunde findet sie schnell und das Verlieben wartet auch schon im nächsten Park. Finanzielle Engpässe treibt Sonja in die Prostitution. Sie führt von nun an ein Doppelleben, dass jederzeit auffliegen könnte. FUCKING BERLIN zeigt ein aktuelles, realistisches Berlin. Schonungslos, wild, leidenschaftlich und hart. Ein Hauch von Zerbrechlichkeit legt sich wie ein Schleier über die gesamte Filmspielzeit. Ein vielversprechender Cast der die wahre Geschichte von Sonia Rossi’s Buch Fucking Berlin gut gespielt in Szene setzt.


OH BOY (2012)

Tom Schilling brilliert in diesem immer noch aktuellen, monumentalen Berlin Movie. Schilling spielt Niko, der seinen Führerschein verliert, dem die EC-Karte eingezogen wird und sein Leben mehr oder weniger zeitlos dahinlebt. Sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und den Preis für einen Kaffee versteht er in seiner finanziellen Bedürftigkeit auch nicht. Auf dem Pfad der Ziellosigkeit begegnen ihm sonderbare und doch irgendwie gewöhnliche Zeitgenossen. In S/W gehalten, fühlen wir jüngeren Berliner uns in dem Jazz untermalten Film heimisch.


3 Zimmer/Küche/Bad (2013)

Junge Menschen suchen nach einem passenden Lebens- und Liebesentwurf für die Zukunft. Die Geschichte spielt in den Szenebezirken der Hauptstadt. Tränen, Streit und Versöhnung wechseln sich, wie die unterschiedlichen WG- Kombinationen der Paare und einzelnen Mitstreiter ab. Begleitet wird das Szenario von guter Musik. Ein Film über unsere Generation, die kein Geld hat und auch keins verdienen wird. Sie wächst, indem sie schrumpft!


Der Himmel über Berlin (1987)

Ich liebe diesen Film. Eine Liebeserklärung an das Leben. Zwei Engel beobachten das Leben, insbesondere das in Berlin. Sie können sich nicht zeigen und auch nicht in die Leben der Menschen eingreifen. Ein Engel ist von der Empfindungswelt der Menschen so hingerissen, dass er seine Unsterblichkeit aufgeben möchte. Bruno Ganz verkörpert einen der Engel. Heute kam die Meldung, dass er verstorben ist. Möge er als Engel auf uns hinunter schauen.


Good Bye Lenin! (2003)

Die DDR lebt, obwohl die Mauer seit 8 Monaten nicht mehr steht. Alexander versucht für seine Mutter eine Welt aufrecht zu erhalten, die es nicht mehr gibt. Sie lag 8 Monate im Koma uns jetzt ist sie wach. Aufregung, soll wenn möglich vermieden werden. Nur der Fall der Mauer würde seiner Mutter den Todesstoß geben. Er sucht nach Spreewaldgurken, holt die alten DDR Möbel vom Sperrmüll zurück und setzt alle Hebel in Bewegung, dass seine Mutter von dem politischen Ereignis nichts mitbekommt. Witzig und charmant erzählt. Brühl erreichte mit diesem Film internationale Bekanntheit.


Lola rennt (1998)

Moritz Bleibtreu und Franka Potente spielen in diesem bekannten Actionthirller Manni und Lola. Manni vergisst einen Beutel mit 100.000 DM in der U-Bahn. Ihm bleiben 20 min bis sein Auftraggeber kommt. Lola hat 20 min um Manni aus der Patsche zu helfen. Lola rennt durch Berlin. 3 Läufe, 3 Handlungen … Wie wird es für die beiden ausgehen?


Sommer vorm Balkon (2005)

Zwei Freundinnen jenseits der Dreißig erleben einen Sommer, der versucht ihr Leben zu ändern. Die eine jobt in der Hauskrankenpflege und die andere ist arbeitslos und Mutter eines Sohnes. Beide lernen den gleichen Mann kennen. Mitgehen tut er aber nur mit einer von beiden. Ihr Leben bekommt eine Wendung als die einsame Mutter nach einer missglückten Partynacht wegen Alkoholmissbrauch in der Psychatrie landet und die andere sich um ihren Sohn kümmern muss. Danach verändert sich alles für die beiden. Mit Berliner Schnauze spielten sich die Protagonistinnen in mein Herz. Sehenswert, vor allem wenn man Prenzlberg mag.


Berlin Calling (2008)

Ich bin kein Fan von Paul Kalkbrenner, aber den Film mag ich sehr. So sehr, dass ich ihn hier aufliste. Ich verdrehe immer meine Augen, wenn jemand Elektro und Berlin in einem Satz verwendet. Berlin Calling ist sogar ein Film über Elektro und Berlin. Paul Kalkbrenner spielt einen jungen Mann, einen DJ, der nach einem üblen Drogentrip im Krankenhaus landet. Zur Therapie in einer Drogenklinik verdonnert, produziert er hier sein neues Album. Zwischen Rauschzuständen und elektronischen Beats brilliert Paul Kalkbrenner.


Berlin am Meer (2008)

Berlin am Meer ist ein Film den ich nur gut 2-3x gesehen habe, mir aber in bleibender Erinnerung blieb. Robert Stadlober spielt hier neben Anna Brüggemann die Hauptrolle. Ein DJ der zur Musikhochschule möchte. Sein Kumpel und DJ-Kollege auch. Anna Brüggemann, die als Schwester eines Mitbewohners einzieht und das Gefühlschaos nimmt seinen Lauf. Wie eine Sommerbriese schwebt dieses kleine Berliner Märchen in unsere Herzen.


Sonnenallee (1999)

Erwachsen werden in der DDR. Zwischen der Entscheidung zur NVA zu gehen, Musik der Rolling Stones und der ersten Liebe, erleben Mario und seine Kumpels ihr Leben am südlichen Ende der Sonnenallee. Der Film hält sich nicht zwingend an tatsächliche Geschehnisse aus der Zeit, sondern erzählt einfach und für jeden verständlich, wie es so ungefähr war. Damals in der DDR.


Beautiful Boy

Genre: Drama; Spielfilm
Regie: Felix van Groeningen
Darsteller: Steve Carell; Timothée Chalamet; Maura Tierney; u.a.
Drehbuch: Luke Davies; Felix van Groeningen
Kinostart: 24.01.2019
FSK: 12

Beautiful Boy ist ein herzzerreißendes Drama über einen Jungen, der nach und nach den Drogen verfällt. Ein Vater, der versucht seinen Sohn von der Drogensucht zu befreien und dabei eine Talfahrt der Emotionen überqueren muss.

Steve Carell (als Vater David) kennen wir aus der Vergangenheit als witzigen Charakterdarsteller in Komödien (z.B. Crazy, Stupid, Love). In Beautiful Boy erleben wir ihn als einen betroffenen Vater, der alle Hebel in Bewegung setzt um für seinen drogensüchtigen Sohn da zu sein.

Timothée Chalamet (als Sohn Nic) brillierte schon in dem Queer-Drama Call my by your Name. Auch in Beautiful Boy verleiht er der Rolle des labilen, kreativen Sohnes eine unbeschreibliche Wahrhaftigkeit. Ein unglaubliches Talent beherbergt Chalemet da. Er könnte in die Fußstapfen von James Dean, dem frühen Leonardo Dicaprio oder des viel zu früh gestorbenen River Phoenix schlüpfen.

Die Geschichte beginnt mit dem High School Abschluss von Nic. Die Colleges reißen sich um ihn. Doch Nic hat ein Problem mit Drogen. David, der es anfangs nicht mitbekommt, kann mit der Zeit nicht mehr weg schauen und will seinen Sohn von der Sucht befreien. Er überredet ihn zu einer Therapie. Nic wird immer wieder eine Therapie beginnen und scheitern. David muss sich irgendwann eingestehen, dass seine väterliche Liebe nicht ausreicht. Die Hoffnung schwindet …

Felix van Groeningen hat mit Beautiful Boy auf eine mitfühlende und sehr sensible Art ein Drama ins Kino gebracht, das Außenstehende packt und das Gefühl vermittelt hautnah dabei zu sein. Ein Film-Juwel, dem ich gerne den Stempel WERTVOLL aufdrücken möchte.

Meine Bewertung: 5/5

Musikfilme


Musikfilme gehören zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen, weil ein Genre ist es glaube ich nicht?! Ich meine aber keine Musical-Filme á la My fair Lady oder Hair. Eher die Filme, die Geschichten verstorbener KünstlerInnen erzählen oder sympathische Charaktere deren Lebensinhalt die Musik ist. Folgende Filme liegen mir besonders am Herzen.


Jeder der Musik liebt und sie als einen essentiellen Teil des eigenen Lebens betrachtet, wird Almost Famous von Cameron Crowe lieben! Almost Famous beherbergt alles was Musik ausmacht: vom Musiker über Musik Magazine bis hin zum Groupie. Cameron Crowe erzählt hier eine rührende Geschichte basierend auf seinem eigenen Leben. Er hat das natürlich für die große Leinwand aufgehübscht. Die Story handelt von dem jungen William Miller (gespielt von Parick Fugit), bekam von seiner Schwester (gespielt von Zoey Deschanel), die sich mit der Mutter (Frances McDormand) nur noch gestritten hat und dann auszog um Stewardess zu werden, die komplette Musiksammlung. William entdeckte, eine für ihn unvorstellbare neue Welt – die Musik! Er fängt an in seiner Freizeit Musikartikel zu schreiben. Die Artikel landen irgendwann beim berühmten Rolling Stone Magazine. Auf einem Konzert der Band Black Sabbath lernt er Backstage die auftrebende Band Stillwater kennen. Auch wenn seine Mutter davon nicht begeistert ist, lässt sie ihn mit Stillwater auf Tour gehen. Für William beginnt eine aufregende Zeit bestehend aus Bekanntschaften mit Groupies, die keine Groupies zu sein scheinen, Drogen, Kehrseiten des Ruhms & neue Freundschaften. Toller Soundtrack! Toller Cast! Seit diesem Film bin ich Fan von Philip Seymour Hoffman. Zurecht hat der Film einen Oscar für das beste Drehbuch erhalten.


1969 fand das bis dahin größte Musikfestival der Musikgeschichte statt: das Woodstock Festival! Taking Woodstock erzählt die Geschichte des legendären Festivals. Elliot Teichberg (hier gespielt von Demetri Martin) erfährt zufällig das Michael Lang (hier gespielt von Jonathan Groff ) eine Örtlichkeit für sein geplantes Festival sucht. Seine Eltern besitzen ein Stück Land auf dem ein familienbetriebenes Motel ist. Das Land der Eltern plus dem Land des Nachbarn bietet Lang die Möglichkeit das geplante Festival statt finden zu lassen. Das Motel wird das Organisationsbüro und Elliot’s Eltern wittern einen finanziellen Clou, da das Motel ja kurz vor dem aus steht. Das Festival rückt näher und die Reservierungen der Zimmer im Motel werden nicht weniger. Normale 1-Bett-Zimmer werden dann mal zu 3-Bett-Zimmern. Keiner ahnt welches Ausmaß das Festival schließlich nehmen wird. Das Festival zieht unzählige Menschen und wahnwitzige Charaktere an. Elliot erlebt, neben berauschenden Drogenexperimenten, wohl den schönsten Sommer seines Lebens und Janis Joplin & Co liefern den Soundtrack.


Love & Mercy erzählt die Geschichte von Brian Wilson (gespielt von John Cusack, alt), dem kreativen Kopf der The Beach Boys. Paul Dano spielt Brain Wilson in den Anfängen und ruhmreichen Jahren der Band. Dano ist hier der Star des Films. Brain Wilson wird von Panikattacken heimgesucht und geht daher mit der Band nicht auf Tour, sondern zieht sich ins Studio zurück um am Album PET SOUNDS zu arbeiten. Vermehrt hört er Stimmen und verliert immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit. Der Film springt zwischen Vergangenheit und Realität hin und her. Wir sehen Brian Wilson dann als älteren gezeichneten Mann der von seinem Therapeuten auf Schritt und Tritt begleitet wird – ich will jetzt hier nicht weiter Spoilern, nur soviel sei gesagt: Dieser Film ist wirklich einer der besten Musikfilme, den ich gesehen habe. Gefühlvoll, emotional und tiefgründig erzählt. Ich bin kein Fan der Beach Boys, aber gelegentlich ertappe ich mich beim hören des einen oder anderen Songs der Band.


Mitte der 60er Jahre erlebte der Rock´n´Roll seinen Höhepunkt in Großbritannien und die Radio Sender spielten davon nur sehr wenig. Wie gut das es Radio Rock gibt. Ein Piratensender auf hoher See, gejagt von der britischen Regierung. Die Vorlage für Radio Rock Revolution, bietet der damalige Piratensender Radio Caroline. Der Sender wird von verschobenen, charismatischen DJs geführt und erfreut sich einer großen Beliebtheit bei der Hörerschaft auf dem Festland. Beiläufige Liebesgeschichten und ein unsagbar guter Cast holen musikverliebte Zuschauer ab und schippern mit ihnen auf den Wellen der Sixties.


Neben Almost Famous gehört High Fidelity zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby. Rob, ein sympathischer Plattenladenbesitzer und leiden-schaftlicher Musikliebhaber in spe, wird hier von John Cusack gespielt, er erlebt zu Beginn der Geschichte die Trennung von seiner Freundin Laura (gespielt von Iben Hjejle). Er fängt an seine in die Brüche gegangen Beziehungen zu anlysieren. Nach und nach sucht er jede einzelne auf, mit der Erkenntnis… – die ich hier nicht spoilern werde! Neben Beziehungs-analysen schlägt sich Rob mit seinem Alltag im Plattenladen herum. Seine Freunde Barry und Dick schlagen Tag für Tag im Laden auf und zusammen diskutieren sie klugscheißerisch, meistens lautstark und herablassend, über Musik und erstellen eine Top 5 nach der anderen. Der Film ist Schuld daran, dass ich selbst Top 5 und Top 10 Listen von allem möglichen erstelle. Das Ergebnis könnt ihr ja gerade lesen. Charmant, witzig & begleitet von einem hörenswerten Soundtrack, kann ich euch diesen Film wirklich nur empfehlen! Wie ist eure Top 5 an Songs, die ihr an einem Sonntag morgen hören würdet?


Hätte ich damals Jack Black als Musiklehrer gehabt, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich Rockstar. School of Rock ist der Film für die vielen Erwachsenen, die einen fürchterlichen Musikunterricht in der Schule über sich ergehen lassen mussten – meiner war nicht schlecht, aber die Unterrichtsstunden in School of Rock sind halt besser! Jack Black schlüpft hier in die Rolle eines Vertretungslehrers. Weder qualifiziert noch sonderlich ambitioniert ein vorzeigbarer Lehrer zu sein, nutzt er das musikalische Können der Kids für eigene Zwecke. Kurz vorm Finale von Battle of the Bands, wird er von seiner Band rausgeschmissen. Überrascht von den Kids, schmiedet er einen Racheplan gegen seine ehemaligen Bandkollegen mit den Kids beim Battle of the Bands aufzutreten. Er kreiert ein neues Fach: Rockmusik! Die Erzeugerfraktion, sowie die gesamte Lehrerschaft der Kinder darf davon natürlich nichts mitbekommen. Jeder Schüler erhält eine bestimmte Funktion. Black ist zudem schockiert von den rock-geschichtlichen Kenntnissen der Kids, so dass er ihnen zusätzlich alles über Rockmusik lehrt. Willkommen in der School of Rock, die Schule die ihren Kindern lehrt ein rebellischer Rockmusiker zu werden!


Warum Cadillac Records hierzulande keine große Beachtung fand, kann ich auch heute immer noch nicht nachvollziehen. Der Film strahlt mit einem großartigen Cast! Das reale Label Chess Records, war DAS Blues-Label, dass afroamerikanische Musiker unter Vertrag genommen hat. Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte des Labels und den Aufstieg vieler uns bekannter Künstler wie z.B. Muddy Waters, Etta James und Chuck Berry. Leonard Chess gespielt von Adrian Brody bandelt irgendwann mit Beyonce an, die Etta James spielt und somit bekommt der Film auch eine komplizierte Wendung einer hoffnungslosen Liebe. Holt die Plattenspieler raus und genießt den unvergleichbaren Sound der 50er!


Walk the Line darf natürlich nicht fehlen! Joaquin Phoenix als Johnny Cash und Reese Witherspoon als June Carter Cash spielen sich mit ihrer herausragenden Leistung in die Herzen der Zuschauer und Kritiker. Der Film basiert auf dem Leben von Johnny und June. Johnny’s musikalischer Werdegang polarisiert die Geschichte. Liebe, Drogen, Musik gepaart mit liebenswürdigen, eigensinnigen Persönlichkeiten versetzen uns in eine Zeit, in der Tonträger noch einen Wert hatten…


Ray Charles ist auch heute noch der King of Soul. Er kombinierte Rhythm und Blues mit Gospel – der Soul entstand! Bei Ray handelt es sich erneut um ein BioPic. Ich bereue es bis heute zutiefst mir diesen Juwel, unter meinen ganzen Lieblingen in der Kategorie Musikfilm, nicht im Kino angeschaut zu haben. Kurz vor Ende der Dreharbeiten verstarb Ray Charles (gespielt von Jamie Fox und konnte die Lobeshymnen, die der Film einheimste, nie miterleben. Der Film erzählt Ray’s Geschichte auf dem Weg zur Soul Legende und die dramatischen Tiefpunkte bis in die 70er Jahre. Wir erfahren, dass er als Kind an einem Glaukom erkrankt ist, sowie er anhand eines einfachen Tricks, trotz seiner Blindheit erkennt, ob eine Frau (für seinen Geschmack) hübsch oder nicht hübsch ist. Ich sag nur hit the road Jack!


A Star Is Born lief erst dieses Jahr im Kino, hat sich aber sofort einen Platz in meinem Herzen gesichert. Die Story ist schon sehr alt, fiktiv und wurde schon mehrmals verfilmt. Die Story : Eine junge Frau mit einem unglaublichen Gesngstalent trifft auf einen Mann (der wiederum mit Selbstzweifel vollgepackt ist), der ein erfahrener Dude im Showbusiness ist und wie so oft den Drogen verfallen ist. Keine unbekannte Story. Lady Gaga und Bradley Cooper spielen hier mit viel Leidenschaft, Tiefe und Hingabe. Es hat sich ausgezahlt, das Lady Gaga darum gebeten hat, dass Musik und Gesang von den Darstellern selbst performt werden soll. Ein ergreifender Soundtrack gepaart mit einen erstklassigen Schauspiel, katapultiert sich der Film zu einem der beste Filme des Jahres 2018.


Liebesfilme

Liebesfilme schaut man, wenn man als Single seiner Singlesituation neutral gegenüber steht. Man sollte sie meiden, wenn man frustriert ist, neidisch auf Paare ist oder so nah am Wasser gebaut ist, weil einem die eigene Einsamkeit mal wieder wie das Ende der Welt erscheint. Aber dazwischen, wenn alles gut ist, können wir Singles uns in diesen Filmen fallen lassen. Mitfühlen und mitfiebern und wieder hoffen. Hoffen auf etwas, dass man umgangssprachlich Liebe nennt.


Beginnen wir mit einem Film, der dem Zuschauer als ein Nicht-Liebesfilm verkauft wird, aber sowas von Liebesfilm ist. 500 Days of Summer brilliert nicht nur durch einen sehr guten Soundtrack – The Smiths Songs erfüllen die melancholischen Momente mit einer Tiefe, dass man den Schmerz von Tom (männlicher Protagonist, wird gespielt von  Joseph Gordon-Levitt) nur zu gut mitfühlen kann. Tom verliebt sich in Summer (weibliche Protagonistin, gespielt von  Zooey Deschanel). Tom glaubt an die Liebe. Summer sieht die Liebe als ein Produkt der Fantasie. Hier sind die Sichtweisen verdreht. Tom will eine Beziehung mit Summer. Summer findet Tom interessant und wäre gern mit Tom befreundet … Wir erleben 500 Tage einer Liebe, die für den Zuschauer zweiseitig erscheint, aber nur einseitig geliebt wird. Die Zeiten switchen hin und her. In der einen Szene sieht man den Moment der ersten Begegnung, dann sieht man Tom der seiner Kummer an seinem Inventar in der Wohnung auslässt bis hin zu dem Moment als Tom und Summer Duschvorhänge shoppen. Der Film ist geprägt von hin und hers zwischen den schönen und traurigen Momente einer Liebe. So wundervoll realistisch und so unglaublich echt mitzufühlen. Ich bin verliebt in diesen Liebesfilm, der ja eigentlich kein Liebesfilm ist.


Dirty Dancing ist ein Klassiker. Die einen lieben ihn – wie ich – und andere hassen ihn abgrundtief. Warum eigentlich? Wer träumt nicht von einer Sommerliebe an einem tristen Ferienort, den man mit seiner Familie verbringen muss. Und wieder ein Film mit einem unglaublich-guten Soundtrack. Einem zeitlosen Titelsong, der in jeder Love-Playlist auftaucht. Man singt ihn automatisch mit, weil dieses „I had the time of my life“ so wahr und ehrlich ist. Der Song TIME OF MY LIFE beschreibt die erste Liebe, wie kein anderer. Baby (weibliche Protagonistin, gespielt von Jennifer Grey ) und Johnny (männlicher Protagonist, gespielt von Patrick Swayze) verlieben sich eher unverhofft. Sie, macht Ferien mit ihren Eltern und ihrer Schwester und er arbeitet als Tanzlehrer auf der Hotelanlage wo sie Urlaub macht. Zwei unterschiedliche Welten prallen aufeinander. Eine Liebe, die nicht sein darf. Dennoch lehrt sie uns etwas. Liebe kennt keine Grenzen, denn Liebe ist ein Gefühl, unabhängig von Werten und Normen, die uns die Gesellschaft zu vermitteln versucht. Es ist egal, ob du dich in den Kassierer an der Kinokasse verliebst oder in den Millionär aus der weißen Villa am Ende der Straße …


Dann gibt es da diesen einen Liebesfilm, den ich immer wieder schaue, wenn mich dieses Gefühl überkommt, das mich die Liebe irgendwann erreichen wird und das sowas nicht nur anderen passiert. Nicholas Sparks war bestimmt nicht bewusst, das sein Roman THE NOTEBOOK – Wie ein einziger Tag und die dazugehörige Verfilmung mich so sehr verzaubern würden, dass es die Hoffnung nach der wahren Liebe nie und nimmer in mir sterben wird. Ryan Gosling und Rachel McAdams spielen hier ein sehr leidenschaftliches Spiel zweier Liebenden, die sich in der Form der ersten Liebe begegnen, sich nicht vergessen können, später als sie sich einander nicht mehr haben und durch ein Zufall wieder begegnen und merken, das sie einander nie aufgehört haben zu lieben. Dieser Film hat wohl das schönste Ende, dass man sich für das Ende einer irdischen, wahrhaftigen Liebe nur zu  wünschen vermag.


Nicholas Sparks ist für mich der moderne Autor der Liebe. Jahre lang verehrte ich Shakespeare. Eine Freundin von mir vergöttert Jane Austen. Und irgendwie spielt Thomas Hardy auch eine Rolle in meiner ICH-TRÄUME-VON-DER-WAHREN-LIEBE Welt. Mr. Sparks hat eine weitere große Liebesgeschichte in mein Herz katapultiert. The Lucky One – Für immer der deine. Zac Efron (Protagonist Logan) und Taylor Schilling (Protagonistin Beth) verzaubern hierbei den Zuschauer leichtfüßig. Zaghaft und vorsichtig entsteht zwischen dem Marine 
Sergeant Logan und der Alleinerziehenden Beth eine hinreißende Leidenschaft zweier Herzen. Er findet während eines Einsatzes ein Foto von Beth, dass ihr Bruder dort verloren hat (der auch am Einsatzort war und sein Leben lassen musste) und nach dem Ende des Einsatzes, den er aufgrund des Fotos, das er von da an immer bei sich trägt, glimpflich überlebt hat, auf den Weg macht sie zu finden und sich dafür zu bedanken. Ehe die Beiden endlich zu einander finden, stolpern sie über diverse Steine, die sich ihnen in den Weg stellen…


Jeder hat so einen Film, den er ganz traditionell und Jahr für Jahr zur gleichen Zeit aus der Filmsammlung entführt und ihn einsatzbereit neben den DVD-Player platziert. Bei mir wäre das Tatsächlich … Liebe! Dieser Film beherbergt nicht nur einen teuflisch guten Cast, er umgarnt den Zuschauer mit liebevollen Liebesgeschichten, die alle irgendwie miteinander verstricken und zueinander finden. In der Weihnachtszeit hilft uns dieses Werk der Liebe, nicht alles aus dem Blickwinkel eines Grinchs zu betrachten. Ja, ich weiß, Weihnachten als Single kann verflucht deprimierend sein, aber ganz ehrlich ich verspreche euch mit diesem Film, neben der Sammelbox von Kevin – Allein zu Haus und Eine schöne Bescherung, wird für euch Weihnachten erträglicher und spätestens am 25.12. werdet ihr zufrieden euer Spiegelbild anlächeln. Single sein ist schließlich nur ein Bruchteil eures fabelhaften Ichs:)


Man nehme einen leidenschaftlichen Straßenmusiker und ein doch eher unscheinbares, weibliches Wesen und verhexe damit die Herzen der Zuschauer. Genau das tut ONCE. Der wohl tiefgründigste Liebesfilm ever. Er hat keinen typischen Verlauf und vor allem nicht das typische Happy End, aber er lehrt uns etwas ganz wichtiges. Liebe ist allgegenwärtig. Sie ist überall vorhanden. Mögen es Worte oder Taten sein, aber vor allem die kleinen Gesten der Menschlichkeit! Glen Hansard und Markéta Irglová führen uns durch eine Geschichte, die allein darauf beruht, dass zu schätzen was man hat und dafür zu kämpfen was man will – nicht mehr und nicht weniger. 


Immer wenn ich ein Stimmungstief habe schaue ich einen ganz bestimmten Film, der sich zufällig als ein zauberhafter Liebesfilm entpuppt. Die fabelhafte Welt der Amélie. Ich glaube, jeder sollte sich eine Amélie Poulain zulegen. Ein märchenhaftes Wesen, dass die kleinen Dinge und vor allem das unscheinbare im Leben zu schätzen weiß. Sie erfreut sich an den störenden Geräuschen im Kino und ist amüsiert über die Alltagskomik. Sie betrachtet alles und jeden aus einer ganzen besonderen und unverblümten Sichtweise. So auch die Liebe, die ihr ganz zufällig begegnet. So geht sie ihr dann auch entgegen. Vorsichtig und besonders.


Man stelle sich vor, die eigene Mutter ist verstorben und hinterlässt dir eine herzzerreißende Liebesgeschichte aus ihrem eigenen Leben. Eine Liebesgeschichte, die eine Woche hielt und deine Mutter seelentief erschütterte. Die Buchverfilmung zu Die Brücken am Fluss beherbergt eine Story, die nicht nur in der Traumfabrik Hollywood geschieht. Ich glaube, die eine oder andere langjährige Ehe hat eine solche Liebesgeschichte in den Katakomben der Vergangenheit beider Liebenden. Meryl Streep und Clint Eastwood spielen die Protagonisten dieser geheimen Liebschaft. Wenn die Verzehrung nach Leidenschaft und Hingabe eine Film wäre, dann Die Brücken am Fluss


Es gibt eine Liebesgeschichte, die der Realität so nah ist und dennoch möchte ich sie persönlich nie erleben. Und wieder eine Romanverfilmung, mir scheint, die besten Lovestories basieren auf dem geschriebenen Wort. Der Autor des Romans und des Drehbuchs sind ein und derselbe – David Nicholls. Als Film könnte ich mir Zwei an einem Tag immer und immer wieder anschauen. Es ist eher eine Seltenheit, dass aus einem ONS eine Beziehung entsteht, geschweige denn eine Freundschaft. In der Regel trennen sich die Wege an der nächsten Kreuzung, gleich da vorne bei der Ampel, wenn sie auf grün umschaltet. Doch Dexter (Protagonist, gespielt von Jim Sturgess) und Emma (Protagonistin, gespielt von Anne Hathaway) bleiben Freunde und geben sich jedes Jahr an ihrem Jahrestag eine Schulter zum weinen und trösten. Erst nach Jahren bekennen sie sich ihrer Liebe zueinander, bevor ein tragischer Wendepunkt das Leben der beiden verändern wird. Könnte die Botschaft lauten, dass man sich nach Einsicht der Bekenntnis einfach trauen sollte?


P.S. Ich liebe Dich schließt die Top 10 (keine bestimmte Reihenfolge). Holly (gespielt von Hillary Swank) verliert ihren Mann an einem fiesen Hirntumor. Sie versinkt in einer Depression und weiß nichts mehr mit sich anzufangen. Der Sinn des Lebens scheint ihr abhanden gekommen zu sein. An ihrem 30. Geburtstag erhält sie einen Brief von ihrem verstorbenen Mann Gerry (gespielt von Gerard Butler). Es folgen weitere Briefe, die ihr auf die unterschiedlichsten Arten zugestellt werden. Vollgepackt mit Aufgaben, die sie zu bewältigen hat. So nach und nach findet sie wieder ins Leben zurück … Ich würde Spoilern würde ich hier jetzt mehr über die Story erzählen. Es handelt sich hierbei wieder um eine Romanverfilmung. Man kann nur im Ansatz fühlen was Holly durchmacht und welchen Gefühlslawinen sie ausgesetzt ist, aber sie zeigt auch, dass es immer weiter geht, egal welche schweren Steine sich auf ihren Lebensweg verrollt haben.