The Magician’s Daughter von Mama Kin

Mama Kin – Rescue

Auf Spotify gibt es eine Playlist, die ich unglaublich gerne höre. Der Song Rescue von Mama Kin hat es mir besonders angetan. Ich lauschte also mal in das dazugehörige Album rein und verliebte mich augenblicklich.

Mama Kin ist eine australische Singer/Songwriterin, die folklastige und melodische Musik macht. Sie benannte sich nach einem Song der Band Aerosmith. Das kann man überall im Netz lesen, wenn man sie googelt. Bisher hat sie nur zwei Alben veröffentlicht. 2010 erschien Beat and Holler und 2013 eben The Magican’s Daughter.

The Magican’s Daughter ist das Album, dass man gerne morgens nebenbei laufen lässt um in den Tag zu kommen. Es beginnt ganz smoothy mit Rescue. One Too Many wirkt belebender und die Müdigkeit schwebt zurück ins Traumland. Man möchte mitsingen und mittanzen. Mit Red Wood River verläuft es ähnlich. Lebendig und schwingend, wippt man im Takt. Bosom Of Our Bed holt einen dann wieder auf den Boden des Alltags und man bekommt kurzzeitig das Gefühl, sich wieder ins Bett zu legen, bevor Was It Worth It einen zur Kaffeemaschine treibt und die Sehnsucht nach Schlaf ins Nirgendwo katapultiert. Give Me A Reason groovt gut und man tänzelnd damit gut zur Haustür und auf geht’s in den Großstadtdschungel. Der Asphalt dient als Catwalk des Lebens und The Fire ist hierfür der beste Soundtrack. Kopf hoch, Brust raus und ein Fuß vor den anderen. The River As She Runs holt einen wieder runter, wenn man in der Tram oder ähnliches Platz nimmt. Ein Blick aus dem Fenster, die Straßen an einem vorbei rauschen und Gedanken in Seifenblasen stecken. Cherokee Boy unterstützt die Nachdenklichkeit und man dreht unaufhörlich Runden im Gedankenarussell bis I’ll Be Ready einen da wieder rausholt und man das Gefährt verlässt und in den Tag verschwindet.

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