Richtungswechsel

Love, Sex & the City klingt wie die Kolumne von Carrie Bradshaw. Ihre hieß jedoch „Sex & the City“ wie die gleichnamige Serie, die uns sechs Staffeln und zwei Filme bescherte. Eine Serie die süchtig macht und doch irgendwie einen Blickwinkel an den Tag legt, der stutzig macht. Es ist nicht normal 10 Jahre hinter einem Mann her zu rennen und nach seiner Liebe zu betteln und dann wenn man mit ihm dann doch abgeschlossen hat auf einmal vor einem steht und sagt das du doch die Eine bist! Wer möchte denn bitte sowas? Carrie Bradshaw hat das auf eine ziemlich emotional, erdrückende Weise irgendwie gewollt. Ich hab daran kein Interesse.

Ich habe aber ein Interesse daran meinen Blog von Zeit zu Zeit weiterzuentwickeln. Die Kategorie HOW TO BE A SINGLE? mochte ich sehr, aber irgendwie kategorisierte sie das Single-Dasein. Dieses typische Single-Ding. Single sein ist befreiend und beklemmend zugleich. Man selbst genießt die Freiheit. Das Gefühl alles machen zu können was man will. Dieses Wechselbad der Gefühle, wenn einem das halbvolle Bett dann doch eher halbleer vorkommt und die Sehnsucht nach einem Menschen, der länger bleibt. Länger als das Frühstück am nächsten Morgen.

Die Kategorie funktionierte die letzten Monate ganz gut, doch irgendwie wollte es beim Schreiben, dann doch nicht mehr so richtig … naja … es passt halt nicht mehr. Mit der neuen Kategorie hab ich ein wenig mehr Spielraum. Ich werde weiterhin Single-Anekdoten von mir geben und auch weiterhin Einblicke abtippen, aber es gibt thematisch mehr Luft nach oben, kaum vorstellbar wenn man den Titel liest, aber es stimmt – wirklich:)

Es wird noch zynischer, ein ticken kritischer und unter Umständen humorvoller.

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