Monatsreflexion 04/19

April geschafft. Obwohl. Das Highlight erwartet mich noch am letzten Tag. Dienstag. Wenn ich es nicht mache, dann ist es ja doof, wenn ich davon erzähle! Also, ich schweige vor mich hin.

Was war sonst noch so los? Ich war nur einmal im Kino. Gestern. Avengers: Endgame! Schreib vielleicht noch ne Review. Ich sammel mich noch, weil ich noch verwirrt bin, was ich da gesehen habe. Schock. Trauer. Und dennoch Freude. Ein Wechselbad der Gefühle.

Sooo, ansonsten schleift meine Lesechallenge, obwohl ich ein paar Bücher verschlungen habe, war es nicht meine Bestleistung.

Dann arbeite ich wieder an ein paar kleinen Änderungen bezüglich der Optik des Blogs.

Ach, dann hab ich fast jeden Monat einen Aha-Moment! Im April: Schreibe nie wieder einem wildfremden Mann aus der WordPress-Community eine Mail. Der ganze Dialog ging in eine Richtung … Ja, ich weiß ja nicht, ob der Knilch real einen an der Waffel hat, aber irre ich mich oder entscheidet man sich nicht immer individuell wie man jemanden schreibt? Also die Wortwahl … und hat es nicht irgendwie mit Mansplaining zu tun, wenn er mir erzählen wollte, dass ich nur so tue als ob und scheinheilig in der Online-Welt etwas vorgebe zu sein, was ich beim Wortwechsel mit ihm nicht zu sein scheine … ich las jede einzelne Mail ein paar Mal und dachte mir: der muss wirklich einen an der Waffel haben! Ich weiß ja nicht, was es mit der angeblichen Scheinheiligkeit auf sich hat, wenn ich von meinem Single-Leben schreibe, wenn ich davon schreibe … naja, ihr wisst schon … man kann etwas suchen, aber ich bin nicht Captain America, der an jemanden hängt und nicht los lassen kann und sich deshalb in der Gegenwart nicht fallen lassen kann. Klar, sowas ist schön, aber das ist Hollywood. Die Realität sieht halt anders aus. Mein Herz sucht, aber mein Unterleib kann sich auch fallen lassen. Ich betreibe ja kein Dating- bzw. Sexmarathon. Nicht jede Bekanntschaft zerre ich in mein Bett. Ich hab ein Jahr Ebbe hinter mir und robbe immer noch am trockenen Strand entlang. Und wenn mir dann jemand schreibt, er würde mich gerne auf die **** küssen und es könnte ja mehr sein … da würde ich gern mein Waffeleisen nehmen und es ihm um die Ohren hauen! Wenn ein Mann sich durch meine Texte über Sex und was weiß ich nicht animiert fühlt mir sowas zu schreiben, weil ich ja so versext erscheine, ist für mich ein typischer Mann! Ja, ich schreibe über Sex. Ja, ich mag Sex. Und? Ist das ein Grund mir so ungeniert versaut entgegen zu kommen? Nein! Und mir dann noch so blöde entgegen kommen, das ich ne Therapie brauche! Junge, nun ändere mal dein Waffelrezept! Achja, im übrigen betreibe ich Online-Dating schon seit meinen Teengerjahren … japp über 20 Jahre und ja auch ohne Computer und Smartphone habe ich Männer kennengelernt. Egal, ob online oder real, da war halt bisher noch nix dabei … die Welt geht davon nicht unter. Mein Opa hat die wahrhaftige Liebe erst mit 80 kennengelernt. Meine erste Liebe und die Geschichte meines Opas haben mich geprägt. Vor allem dieses ganz bestimmte Gefühl von damals halte ich in Ehren. Wenn mir irgendwann mal jemand begegnet, der genau dieses Gefühl von Sicherheit und Glückseligkeit wieder in mir auslöst, werde ich ihn nicht mehr los lassen, aber bis dahin erfreue ich mich an gelegentliche Vergnügungen. Was ist dein Problem? Ach, lassen wir das, dass würde ja doch nur in einer sinnlosen Belanglosigkeit enden ….

Ich freu mich auf den Mai!

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Monatsreflexion 03/19

Es ist Montag, der 25.03.19. Ich habe immer noch kein Internet und tippe meine Texte auf meinem Notebook nieder. Warum ich kein Internet habe? Also. Es passierte am 19.03.19. Ich tippte fleißig auf meinem Notebook und hörte über meine W-LAN Boxen Musik. Auf einmal ertönte keine Musik mehr aus den Boxen und WordPress speicherte keinen Buchstaben mehr von mir. Meine Welt stand still. Kein Internet, ok! Das passiert ja gelegentlich mal. Hab ich also die Zeit bis ich zur Arbeit los musste gelesen.

Ich ging dann zum Spätdienst. Ich kam abends wieder. Immer noch kein Internet und das Modem blinkte immer noch wie verrückt. Am nächsten Tag telefonierte ich mit dem Kundendienst. Es liegt eine Störung vor und bis abends sollte die behoben sein. Ich sollte ein neues Modem zugeschickt bekommen, weil meins schon ein paar Jährchen hatte und mir damit ein neues zustand. Sollte bis spätestens Montag da sein. Ich las wieder als Alternative und ging dann anschließend zur Arbeit. Abends wieder daheim. Ich war immer noch ohne Internet.

Freitag, 22.03.19. Ich hab jetzt frei und Urlaub bis Ende März. Ich rief erneut beim Kundendienst meines Internetanbieters an. Jetzt bestätigte man mir, dass mein Modem wohl doch kaputt sei und ich auf das neue warten müsse. Ach, nee! Toll! Ich war hoch erfreut.

Ich widmete mich der eigentlichen Aktivität an diesem Tag: dem Streichen meiner Küche. Am Samstag strich ich auch – ja, ich war nicht bei der Demo!

Am Sonntag machte ich nichts außer lesen und gammeln. Ich war ein leibhaftiger Couchpotato.

Und immer wieder montags. Heute bekam ich eine Mail, dass mein Modem ganz sicher bis zum 01.04.19 bei mir ankommen soll. Also quasi jeden Tag…

Diese Modem-Geschichte hat das ganze bloggen durcheinander gebracht. Ich wollte in meinem Urlaub, also ab heute, sowieso nicht bloggen, aber ich wollte zumindest vorschreiben, damit ich nicht raus komme. Pustekuchen.

Es bleibt spannend.

Ich hab mir überlegt, immer am letzten Sonntag des Monats beim open mind sunday eine Monatsreflexion zu posten. Jetzt naht der letzte Sonntag und ich hab alle Hoffnungen verloren, dass ich bis zu diesem Sonntag noch mein Modem bekomme.

Dienstag, 26.03.19. Ich bin bei meinen Eltern. Und kann in aller Ruhe mal wieder etwas Internetluft schnuppern und ein Blogbeiträge schrieben und planen.

So, aber nun ist gut von meiner Jammer-Geschichte. Was war noch so los diesen Monat?

Vom Job mag ich nicht reden. Vielleicht in der nächsten Monatsreflexion. Ich war ein paar Mal im Kino. Ich habe mir „Der Goldene Handschuh“, „Die Berufung“ und „Beale Street“ angeschaut. Von eklig über beeindruckend bis poetisch war alles vertreten.

Mitte des Monats war ich auf dem grandiosen Konzert von Florence & the Mashine. Ich glaube, dass war der schönste Moment diesen Monat. Die rothaarige Fee, die über die Bühne schwebte und ihr Feengesang in der ganzen Halle verbreitete. Schön!

Nachdem der Februar eher Mau war, was das Lesen betrifft, klappte es im März besser. Momentan versuche ich den Stapel an feministischer Literatur auf meinem Lesetisch nach und nach durchzulesen. Läuft!

Dann habe ich am WE meine Küche renoviert. Der neue Farbanstrich war nötig. Ich hab ein paar Möbel minimal verschoben und schon schaut die Küche etwas verändert aus. Leider gingen dafür fast drei Farbtöpfe drauf, aber wer es schön haben will muss auch mal leiden…

Den Rest des Urlaubs verbringe ich mit Verabredungen und lesen und so richtig bloggen werden ich wahrscheinlich erst wieder, wenn mein Modem da ist.

Irgendwas fehlt! Ach, jetzt hab ich es. Ich hatte ja Netflix & Co. gekündigt und vermisste sie nicht wirklich, wenn ich mal Lust auf einem Film hatte bot die Mediathek von ein paar TV Sendern auch ausreichend.

Das war der März. Ich hörte das Wetter soll im April um einiges besser werden …